Kundalini Yoga

Kundalini Yoga ist eine Yoga-Praxis zur Steigerung der (Lebens-)energie“.

Was ist Kundalini Yoga?

Kundalini Yoga ist eine Yoga-Praxis zur Steigerung der (Lebens-)energie“. 

Die schnellste Art der Transformation, der Umformung. Du hast einen Wunsch? Vielleicht Deine innere Wut aufzulösen? Dich quälen Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Du bist ständig müde? Tadaaa – Kundalini Yoga hat eine Lösung dafür. Du kannst Deine körperlichen und emotionalen Symptome bearbeiten. Fantastisch, oder?


Es gibt kaum etwas, wofür Kundalini keine Übung bereithält.

Hier einige Beispiele:

Thymusdrüse & Immunsystem, Stärkung der Chakren, Anhebung des Bewusstseins, Nebennieren & Nieren, Herzöffnen, Klarheit & Entschlossenheit, Innere Stärke… Kundalini Yoga ist Abwechslungsreich, anders, motivierend, man „kann“ während den Übungen mehrere Dinge gleichzeitig machen, da wird aller Trübsal weggeblasen.

Körperübung, Handhaltung, Singen von geheimnisvoller Sprache (Gurmukhi) mit schönen einprägenden Melodien und zu guter Letzt kann man dazu seine Gedanken steuern. Deine Augen (Deine Blickrichtung), Dein Atem, alles hat eine Aufgabe und. Wenn alle Teile von Dir beschäftigt sind, bleibt keine Zeit für Langeweile. Dein Geist wird still und Du kannst Dich auf Deine Intention oder „Problemlösung“ fokussieren. Dazu wirkt Kundalini Yoga super auf Deinen Körper. Muskeln werden gestärkt – I love it! Vor allem unser Kraftzentrum, die Beckenbodenmuskulatur, lernst Du zu spüren, zu trainieren und damit zu kräftigen.  Das Beste – Du bestimmst Dein eigenes Tempo, Deine Grenzen. Ungezwungen und freiwillig.

Kundalini Yoga glänzt durch die Abwechslung, die Freiheit eine Übung auch mal nur 1 Minute machen zu können, weil es okay ist. Hier geht es um langsamer, bewusster & glücklicher. Trotzdem darf man lernen über sich hinauszuwachsen.
„Halte durch und Du wirst gehalten werden.“
Entspannungen werden im Kundalini Yoga großgeschrieben. Die Tiefenentspannung, oder Yogischer Schlaf genannt schließt eine Kriya ab. Kriyas werden normalerweise 40 Tage hintereinander durchgeführt. Gerne kannst Du diesen Kriya Kalender dazu nutzen um Deine durchgeführten Kriya Tage zu markieren:

Kriya Vorlage.pdf

Sich entspannen zu können ist für das körperliche und geistige Wohlbefinden unentbehrlich und immer Teil der Praxis.

Kundalini Yoga ist verwandt mit anderen Yogaformen wie Hatha Yoga. Es ist aber in vielen Übungen dynamischer, gerade weil es sich stark auf das Spüren der eigenen Lebensenergie richtet.

Atem im Kundalini Yoga

Der Atem hat einen zentralen Stellenwert und wird praktisch während aller Übungen bewusst geführt.

Meditationen im Kundalini Yoga

Meditation, in sehr vielen Variationen, wird bei jeder Übungsreihe als vertiefende Achtsamkeitsschulung und Fortsetzung der Körperübungen auf andrer Ebene geübt.

Kundalini Yoga woher kommt das?

Yogi Bhajan hat es 1969 in den Westen gebracht. Ursprünglich war Kundalini Yoga nur für bestimmten Personenkreise gedacht. Eine alte, geheim gehaltene Wissenschaft.

Er hat das Band durchbrochen und Kundalini Yoga für alle Menschen zugänglich gemacht.

Alle Übungen haben eine bestimmte Reihenfolge. Diese Reihenfolge wurde über 3000 Jahre lang erprobt und hat damit seine Daseinsberechtigung gewonnen – wie ich finde. Jede Pose, Übung erfüllt somit einen Sinn und ist essenziell wichtig um zu dem Ziel/Deinem Ziel zu gelangen. Die Ziele der Übungen sind am Namen der Übung zu erkennen. Es gibt ca. 8000 Kriyas.

Wie wird richtig angefangen mit Kundalini Yoga?

Jede Kundalini Yoga Übung hat drei Ebenen:

  1. Asana die Körperhaltung
  2. Pranayama, die Atemführung
  3. Dhyan, die Meditation

Asana, die Körperhaltung im Kundalini Yoga

Es gibt im Kundalini Yoga ungefähr 50 Basishaltungen, von denen tausende Haltungen und Bewegungen abgeleitet werden. Alle bekannten Haltungen des Yoga wie Pflug, Dreieck, Kobra, Bogen, Brücke usw. sind dabei.
Extreme Dehnübungen sowie Kopfstand kommen im Kundalini Yoga nicht vor. Neben der korrekten, konzentrierten Ausführung der Übungen und einer allmählichen Steigerung der Flexibilität geht es im Kundalini Yoga vor allem um eine lebendige Dynamik des Körpers und um ein waches Körperbewusstsein.

Pranayama, die Atemführung im Kundalini Yoga

Wie wir atmen, hat auf einer sehr fundamentalen Ebene mit unserer Lebenskraft und unserem Lebensgefühl zu tun. Deshalb wird das richtige und intensive Atmen so wichtig genommen im Kundalini Yoga Unterricht. Viele Menschen spüren die große Veränderung, wenn sie ihren unvollständigen und oberflächlichen Atem korrigieren. Oder wenn sie das sogenannte „paradoxe Atmen“ umstellen:
Schätzungsweise 40 % aller Menschen zieht (unbewusst) beim Einatmen den Bauch ein und macht damit das eigene Zwerchfell unbeweglich, anstatt den Bauch nach vorne zu drücken und dem Zwerchfell Raum zu lassen zum Einatmen.
Die zwei wichtigsten Atemformen im Kundalini Yoga sind langer tiefer Atem und Feueratem. Langer tiefer Atem wirkt sehr entspannend und gibt ein Gefühl von innerem Frieden.

Langer tiefer Atem

wird so langsam und so tief gemacht, wie die Übung es erlaubt.
Kurz erklärt, funktioniert ein Einatmen ungefähr so:
Drücke Deinen Bauch ruhig und langsam nach vorne, so dass das Zwerchfell Raum hat, sich nach unten zu bewegen, um Luft anzusaugen.
Weite (mit den Zwischenrippenmuskeln) den Brustkorb, indem Du die Rippen anhebst.
Hebe Brustbein und Schlüsselbeine etwas (mit den Hilfsatemmuskeln von Nacken und Schultergelenken).
Das Ausatmen wird am besten oben durch Entspannen der Hilfsatemmuskeln angefangen, dann werden die Rippen und schließlich wird der Bauch gut eingezogen.

Feueratem

wirkt reinigend im Körper und gibt sehr viel Energie. Es geht dabei um einen kräftigen „Blasebalg“ Atem, nur mit dem Bauch und dem Zwerchfell. Angangs kann die Feueratmung ruhig und langsam gemacht werden. Später, wenn es gut funktioniert, dann ungefähr 2-mal pro Sekunde.
Wichtig: Achte darauf, beim Feueratem nicht in „paradoxes Atmen“ zu verfallen. Auch die Kopfhaltung muss berücksichtig werden (das Kinn leicht angezogen), damit kein Druckgefühl im Kopf entsteht.
Anleitung:
Beim Einatmen wird der Bauch kräftig nach außen gedrückt.
Beim Ausatmen wird der Bauch mit gleicher Intensität nach innen gezogen.

Dhyan die Meditation

Meditation ist ein integraler Bestandteil des Kundalini Yoga aus der Einsicht heraus, dass wir uns und unseren Körper nie entspannen können, wenn unser Geist mit seinem immerwährenden inneren „Radioprogramm“ aus Sorgen, Plänen und Assoziationen normal weitermacht. Die Gedanken können aber nicht auf Befehl angehalten und in Leerlauf gesetzt werden (probiere es gleich mal aus).
Deshalb entspannen wir den Geist, indem wir ihn auf bestimmte Punkte oder Wörter konzentrieren, die zudem eine hilfreiche energetische Wirkung haben. Solche Punkte sind z. B. der Punkt zwischen den Augenbrauen, der Scheitelpunkt, der Nabelpunkt usw.
Die Konzentrationswörter werden Mantra genannt.
„Man“ bedeutet Geist, „Tra“ Projektion. Die folgenden Mantras werden bei allen Kundalini Yoga Klassen gebraucht.

Ong Namo, Guru Dev Namo

Mit dem Singen dieses Mantras, Adi (Anfangs)- Mantra genannt, wird jeder Yogaunterricht eröffnet. Es bedeutet: Ich begrüße (Namo) die kosmische Energie (Ong) und den erhabenen (Dev) Weg zum Licht. (Gu=Dunkel, Ru=Licht). Es hilft dem Praktizierenden, sich auf die Yoga-Übungen einzustimmen.

Sat Nam

Das “Bij” oder “Saaat” Mantra “Sat Nam” ist das am häufigsten gebrauchte Mantra im Kundalini Yoga. Bei allen Yogaübungen, bei denen keine spezifischen Konzentrationsform angegeben wird, soll man versuchen, Sat (gespr. SAAAAAT) beim Einatmen und Nam (gespr. NAAAAAM) beim Ausatmen zu denken. Dieses Mantra zentriert und neutralisiert den Geist. Diese Wörter kommen aus dem Gurmukhi, einer indischen „heiligen“ Sprache, die sich durch ihre Silbenkonstruktion hierfür etwas besser eignet als das Deutsche.
„Sat“ bedeutet Wahrheit, „Nam“ bedeutet Identität. Sat Nam erinnert Dich daran, wer Du wirklich bist.

May the long time sun shine upon you
all love surround you,
and the pure light within you
guide your way on (3x)

 Dieses englische Lied schließt, zweimal gesungen, den Yogaunterricht ab. Es dient als eine schöne Affirmation, als Bestätigung des Ziels des Yoga. Es bedeutet: Lass die ewige Sonne auf dich scheinen, Liebe Dich umhüllen und dass das reine Licht im Herzen den Weg dir weisen / sei stehts mit dir.

Was ist Kundalini Yoga?

Die schnellste Art der Transformation, der Umformung. Du hast einen Wunsch? Vielleicht Deine innere Wut aufzulösen? Dich quälen Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Du bist ständig müde? Tadaaa – Kundalini Yoga hat eine Lösung dafür. Du kannst Deine körperlichen und emotionalen Symptome bearbeiten. Fantastisch, oder?

Welche Symptome kann man mit Kundalini Yoga behandeln?

Thymusdrüse & Immunsystem, Stärkung der Chakren, Anhebung des Bewusstseins, Nebennieren & Nieren, Herzöffnen, Klarheit & Entschlossenheit, Innere Stärke… Kundalini Yoga ist Abwechslungsreich, anders, motivierend, man „kann“ während den Übungen mehrere Dinge gleichzeitig machen, da wird aller Trübsal weggeblasen.

Kundalini Yoga woher kommt das?

Yogi Bhajan hat es 1969 in den Westen gebracht. Ursprünglich war Kundalini Yoga nur für bestimmten Personenkreise gedacht. Eine alte, geheim gehaltene Wissenschaft. Er hat das Band durchbrochen und Kundalini Yoga für alle Menschen zugänglich gemacht. Alle Übungen haben eine bestimmte Reihenfolge. Diese Reihenfolge wurde über 3000 Jahre lang erprobt und hat damit seine Daseinsberechtigung gewonnen – wie ich finde. Jede Pose, Übung erfüllt somit einen Sinn und ist essenziell wichtig um zu dem Ziel/Deinem Ziel zu gelangen. Die Ziele der Übungen sind am Namen der Übung zu erkennen. Es gibt ca. 8000 Kriyas.

Was bedeutet Asana, die Körperhaltung im Kundalini Yoga?

Es gibt im Kundalini Yoga ungefähr 50 Basishaltungen, von denen tausende Haltungen und Bewegungen abgeleitet werden. Alle bekannten Haltungen des Yoga wie Pflug, Dreieck, Kobra, Bogen, Brücke usw. sind dabei. Extreme Dehnübungen sowie Kopfstand kommen im Kundalini Yoga nicht vor. Neben der korrekten, konzentrierten Ausführung der Übungen und einer allmählichen Steigerung der Flexibilität geht es im Kundalini Yoga vor allem um eine lebendige Dynamik des Körpers und um ein waches Körperbewusstsein.

Was bedeutet Pranayama, die Atemführung im Kundalini Yoga?

Wie wir atmen, hat auf einer sehr fundamentalen Ebene mit unserer Lebenskraft und unserem Lebensgefühl zu tun. Deshalb wird das richtige und intensive Atmen so wichtig genommen im Kundalini Yoga Unterricht. Viele Menschen spüren die große Veränderung, wenn sie ihren unvollständigen und oberflächlichen Atem korrigieren. Oder wenn sie das sogenannte „paradoxe Atmen“ umstellen: Schätzungsweise 40 % aller Menschen zieht (unbewusst) beim Einatmen den Bauch ein und macht damit das eigene Zwerchfell unbeweglich, anstatt den Bauch nach vorne zu drücken und dem Zwerchfell Raum zu lassen zum Einatmen. Die zwei wichtigsten Atemformen im Kundalini Yoga sind langer tiefer Atem und Feueratem. Langer tiefer Atem wirkt sehr entspannend und gibt ein Gefühl von innerem Frieden.

Was bedeutet langer tiefer Atem im Kundalini Yoga?

Langer tiefer Atem wird so langsam und so tief gemacht, wie die Übung es erlaubt. Kurz erklärt, funktioniert ein Einatmen ungefähr so: Drücke Deinen Bauch ruhig und langsam nach vorne, so dass das Zwerchfell Raum hat, sich nach unten zu bewegen, um Luft anzusaugen. Weite (mit den Zwischenrippenmuskeln) den Brustkorb, indem Du die Rippen anhebst. Hebe Brustbein und Schlüsselbeine etwas (mit den Hilfsatemmuskeln von Nacken und Schultergelenken). Das Ausatmen wird am besten oben durch Entspannen der Hilfsatemmuskeln angefangen, dann werden die Rippen und schließlich wird der Bauch gut eingezogen.

Was bedeutet Feueratem im Kundalini Yoga?

Feueratem wirkt reinigend im Körper und gibt sehr viel Energie. Es geht dabei um einen kräftigen „Blasebalg“ Atem, nur mit dem Bauch und dem Zwerchfell. Angangs kann die Feueratmung ruhig und langsam gemacht werden. Später, wenn es gut funktioniert, dann ungefähr 2-mal pro Sekunde. Wichtig: Achte darauf, beim Feueratem nicht in „paradoxes Atmen“ zu verfallen. Auch die Kopfhaltung muss berücksichtig werden (das Kinn leicht angezogen), damit kein Druckgefühl im Kopf entsteht. Anleitung: Beim Einatmen wird der Bauch kräftig nach außen gedrückt. Beim Ausatmen wird der Bauch mit gleicher Intensität nach innen gezogen.

Was bedeutet Dhyan die Meditation im Kundalini Yoga?

Meditation ist ein integraler Bestandteil des Kundalini Yoga aus der Einsicht heraus, dass wir uns und unseren Körper nie entspannen können, wenn unser Geist mit seinem immerwährenden inneren „Radioprogramm“ aus Sorgen, Plänen und Assoziationen normal weitermacht. Die Gedanken können aber nicht auf Befehl angehalten und in Leerlauf gesetzt werden (probiere es gleich mal aus). Deshalb entspannen wir den Geist, indem wir ihn auf bestimmte Punkte oder Wörter konzentrieren, die zudem eine hilfreiche energetische Wirkung haben. Solche Punkte sind z. B. der Punkt zwischen den Augenbrauen, der Scheitelpunkt, der Nabelpunkt usw. Die Konzentrationswörter werden Mantra genannt. „Man“ bedeutet Geist, „Tra“ Projektion. Die folgenden Mantras werden bei allen Kundalini Yoga Klassen gebraucht.