A - Z - Das Reich des Wissens über Yoga

A

Übersetzung: Unsterblich, das, was nie stirbt

Mantrawort, um der Seele den Übergang nach dem Tod zu erleichtern.

Bedeutung:

„Kal oder Kali ist die Herrin dieser Welt und Herrin von Maya, der Einbindung der unendlichen Seele in das Rad von Geburt und Tod: der Beginn der Zeit. Das Mantra „Akal“ führt uns wieder aus dem Reich von Zeit und Raum hinaus, befreit uns von der Herrschaft von Kali.“

(Shiv Charan Singh, Mantra – Essential Priciples, 1997)

Wirkung in spezieller Meditation:

Um die Seele auf ihrem Weg nach Hause zu begleiten (und ihr zu ermöglichen, Befreiung zu finden und die Erdgebundenheit zu verlassen), wird das Mantra vom Todeszeitpunkt aus an 17 Tagen mit 5 Personen lang gechantet – für 31 Minuten. Mindestens jedoch 3 Tage zu 11 Minuten pro Tag. Laut Yogi Bhajan bleibt die Seele eines Verstorbenen 17 Tage nach dem physischen Tod innerhalb der Erdfrequenzen. Der Gesang hilft der Seele, sich von den schweren Erdschwingungen auf eine höhere Ebene zu erheben. Die Kraft dieses Gesangs kann der Seele sogar einen Schub geben, das elektromagnetische Feld der Erde zu verlassen und in die Bereiche der himmlischen Äther einzutreten. Mit dem Mantra sagst Du der Seele: Du bist nicht gestorben. Mache weiter und gehe weiter, ich lasse Dich gehen. Damit kannst Du die Seele ermutigen, Ihr wahres Zuhause aufzusuchen, und somit bereit für die nächste Lektion zu sein.

Auch für die Hinterbliebenen hat das Singen eine heilende, sanfte Wirkung.

Dauer der Meditation:

Vom Todeszeitpunkt aus an 17 Tagen mit 5 Personen lang gechantet – für 31 Minuten. Mindestens jedoch 3 Tage zu 11 Minuten pro Tag

Was hat Yogi Bhajan zum Thema Tod gesagt?

Du gehst aus dem Tode hervor und du gehst auf den Tod zu. Die Zeit hier ist lediglich eine Phase, während der du empfindsam bist und während dieser empfindungsreichen Phase hast du die Wahrnehmung, dass du dauerhaft hier bist.  Du verstehst nicht. Du hast Angst vor dem Tod. Warum hast du Angst vor dem Tod? Weil du den Tod nicht begreifst. Was ist der Tod? Tod ist immerwährende Ruhe. Er ist nicht mehr als das. Du hast dann kein Gefühl mehr für Geschlechtlichkeit und kein Gefühl mehr von einem sexuellen Körper. Das bedeutet, dass du keine Wünsche mehr hast.  Und wenn du dann wieder hierherkommst, dann hast du das Gefühl, dass das sogenannte Leben bleibend ist.

Bei dem, was du tun musst, um eine Beziehung zur Erde aufzubauen, vergisst du deine Beziehung zu dem Äther, aus dem du stammst. Du wirst auf jeden Fall in diesen Äther zurückkehren, aber wir Menschen haben dieses Chaos von ‚Tod, Tod, ich muss sterben!‘ kreiert.  Was macht das schon?  Was wir hier kreieren ist, dass ‚Nicht – Realität‘ zur Realität und Realität zur ‚Nicht – Realität‘ wird und das ist für viele Menschen etwas sehr Schmerzhaftes.

Unsere Herangehensweise ist eher in Richtung Erde als zum Göttlichen hin. Meine ganz persönliche Empfindung ist, dass wir aus dem Feinstofflichen gekommen sind, um dorthin zurückzukehren und dass diese Erde nur ein Fenster ist. Ich glaube, dass es für uns Menschen schwer ist, diesen Gedanken anzunehmen. Wenn du die Sache aber so sehen kannst, dann wirst du ein erfüllteres Leben führen. Doch niemand glaubt daran, dass das Leben auf dieser Erde nur vorübergehend ist. Jeder denkt, dass es ewig währt. Wir werden tun, was wir können. Dein Wille geschehe.“

~ Yogi Bhajan, 12. Dezember 1981

B

Asana/Yoga Stellung. Butterfly Pose, Schustersitz, Winkelhaltung. Perfekte Dehnung von Hüften, Becken, Innenseite der Oberschenkel und Leisten.Schustersitz

Fördert die Gesundheit der Nieren, Blase, Gebärmutter. Die Durchblutung des Bauch- und Beckenraums wird intensiviert. Gut für die Eierstöcke bzw. bei den Männern die Prostata. Auch gut bei Rückenschmerzen. Super Übung für eine tiefe Atmung in den Bauchraum.

 

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Körperhaltung und Mudra: Sitze in einer einfachen Haltung mit gerader Wirbelsäule. Ellbogen sind entspannt und locker angewinkelt neben Deinem Körper. Die Handflächen nach oben gerichtet. Halte die Handflächen leicht hohl, wie eine Schaufel und platziere sie ein paar Zentimeter über den Knien.

Bewegung: Bringe die Arme nach oben, hinter den Kopf zurück und strecke die Hände und Arme so weit wie möglich nach hinten über die Schultern. Stell Dir vor Du schöpfst Wasser und wirst es mit einer Bewegung der Handgelenke durch Deine Bogenlinie über Deine Schultern. Die Bewegung ist sanft und fließend. Du verschmilzt anmutig mit den Text und dem Rhythmus der Musik.

Musik & Mantra:  
Wahe Guru, Wahe Guru, Wahe Guru, Wahe Jio. 

Ich liebe die Aufnahme von Giani Ji. Mache bei jedem „ Wa-hay Guroo “ sowie beim „ Wa-hay Jeeo “ eine ganze Ausführung – „Schaufel“ hochheben, über die Schultern werfen und in die Ausgangsposition zurückkehren.

Augen: Geschlossen – Richte Deinen inneren Blick auf den Punkt zwischen Deine Augenbrauen

Zeit: 31 Minuten

Zum Abschluss: Atme zum Schluss ein und strecke Deine Hände so weit wie möglich nach hinten, die Hände direkt hinter Deinen Kopf. 10-15 Sekunden halten. Ausatmen. Insgesamt 3 Mal wiederholen. Entspannen.

Bemerkungen/Wirkungen: Diese Meditation ist für die Bogenlinie und um das darin angesammelte Karma zu klären.  Praktiziere diese Übung für 40 Tage und notiere Dir gerne täglich, was Du fühlst, was sich ändert. Deiner Fantasie sind während der Übung keine Grenzen gesetzt. Befrei Dich von allem, was Dir in den Sinn kommt. Was hat Dich traurig gemacht? Was belastet Dich? Woran denkst Du immerzu? Welche Worte, Blicke, Menschen haben Dich traurig gemacht? Welche Gewohnheit möchtest Du in Dankbarkeit gehen lassen? Bei der Meditation kannst Du gerne weit in die Vergangenheit zurück gehen. Leg alles in Deine Schale und werfe es „über Bord“. Erlebe Transformation, Leichtigkeit in dem Du Ballast neutralisierst und dem Leben mit Freude und Neutralität begegnest. „Evita Witt“

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E

Am Besten sollte man zwei Stunden vor den Yogaübungen nichts mehr essen. Trinken ist kein Problem. Im Gegenteil, es ist gut vor, nach und sogar während des Unterrichts Wasser zu trinken, um die inneren Reinigungsprozesse, die das Yoga in Gang bringt, zu unterstützen.

H

Das Hatha Yoga ist in Deutschland, bzw. im europäischen Raum wohl die bekannteste Yoga-Art

Das Wort „Hatha“ kommt aus dem Sanskrit, einer altindischen Gelehrtensprache.

“Ha” bedeutet „Bemühung“, oder „Übung“, oder auch Sonne und „Tha“ bedeutet Mond.
Man könnte Hatha Yoga als die Grundlage aller Yogastile betrachten. Egal ob Kundalini Yoga oder Yin Yoga – sie alle haben ihr Wurzeln irgendwo im Hatha Yoga.

Der Ursprung des Hatha Yogas lässt sich in etwa auf die Zeit zwischen dem 6. Und 15. Jahrhundert datieren.

Laut den Schriften gibt es so viele Asanas bzw. Körperstellungen, wie es Lebewesen auf dieser Welt gibt. Die Hatha Yoga Pradipika spricht von 8.400.000 Asanas/Grundstellungen, von denen 84 besonders wichtig sind.

Die Asanas entsprechen den verschiedenen Sitzhaltungen, die man bei den verschiedenen Lebensformen in der Schöpfung finden kann.

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K

Das Wort “Kriya” bedeutet “Handlung”. Was beim Hatha Yoga die Asanas sind, sind im Kundalini Yoga die Kriyas.
Nicht zu verwechseln mit den Reinigungstechniken, die Du vom Hatha Yoga kennst, im Hatha-Yoga sind Kriyas Reinigungsübungen.

Was ist eine Kriya im Kundalini Yoga?

Das Wort Kriya bedeutet Handlung. Was beim Hatha Yoga die Asanas sind, sind im Kundalini Yoga die Kriyas. Nicht zu verwechseln mit den Reinigungstechniken, die Du vom Hatha Yoga kennst, im Hatha-Yoga sind Kriyas Reinigungsübungen. Kundalini Yoga besteht also anders als beim Hatha Yoga ¬– nicht aus einzelnen Asanas (Haltungen) sondern aus Kriyas (Übungsreihen). Im Kundalini Yoga ist Kriya eine Abfolge von Haltungen (Asanas), Atmung und Klang, die eine Einheit miteinander bilden, um einen bestimmten Zustand möglich zu machen. Diese Abfolge wird für bestimmte Minutenzahlen gehalten. Die Reihenfolge der Kriyas im Kundalini Yoga sind fest vorgegeben und werden nicht geändert. Eine Kriya ist immer einem bestimmten Thema gewidmet, welches unserem Wohlbefinden unterstützend zur Seite steht.

Welche Themen für Kriyas im Kundalini Yoga gibt es?

Themen sind unter anderem: Innere Wut aufzulösen Aktivierung des Vagusnervs Wohlstand Anhebung des Bewusstseins Nebennieren & Nieren Und viele mehr.

Wie lange dauert eine Kriya?

Es gibt unterschiedliche Wirkungen, je nachdem wie oft Du eine Kriya praktizierst. Um jeden Aspekt Deines Selbst zu erreichen sind 40 Tage ohne Unterbrechung nötig. Durch eine 40-tägige Praxis können wir uns von emotionalen Mustern lösen. Unser Unterbewusstsein neu programmieren und somit Gedankenstrukturen ändern. 40 Tage: können eine Gewohnheit verändern 90 Tage: eine neue Gewohnheit bestätigen 120 Tage: ist man die neue Gewohnheit Nach 1000 Tage hat man die neue Gewohnheit gemeistert Durch Meisterung von Kriya entsteht ein Gefühl von Anmut, Kraft und die Fähigkeit, Dinge zu Ende bringen zu können. Eine gute Meditation wird alte Gewohnheiten durchbrechen, das Saatkorn für neue Muster einpflanzen und Dein Unterbewusste reinigen.

Was passiert, wenn ich die Kriya einen Tag aussetze?

Nichts passiert. Dennoch, eine Kriya sollte nicht unterbrochen werden. Das Nervensystem wird trainiert neue Gewohnheit zu etablieren und alte Muster loszulassen. Es wird empfohlen wieder mit Tag 1 zu beginnen.

Hier findest Du Deinen Kriya Kalender:

Kriya Kalender.pdf

Kundalini Yoga ist eine Yoga-Praxis zur Steigerung der (Lebens-)energie“. 
Die schnellste Art der Transformation, der Umformung. Du hast einen Wunsch? Vielleicht
Deine innere Wut
aufzulösen? Dich quälen Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Du bist ständig müde? Tadaaa – Kundalini Yoga hat eine Lösung dafür. Du kannst Deine körperlichen und emotionalen Symptome bearbeiten. Fantastisch, oder?
Es gibt kaum etwas, wofür Kundalini keine Übung bereithält.

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M

Malasana ist eine Asana/Yogastellung und bedeutet zu Deutsch Girlanden-Haltung . Tiefe Hocke, Kniebeuge-Pose.

Diese Stellung dient der Dehnung derFußgelenke, Waden, Brustmuskeln und des unteren Rücken. Fördert die Flexibilität der Leisten und Kniegelenke. Bringt den Stoffwechsel in Schwung und aktiviert das Verdauungssystem. Wirkt vorbeugend gegen Verstopfungen und verbessert die Durchblutung im Becken und fördert Deine Beckenmobilität.
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Körperhaltung und Mudra: Sitze in einer einfachen Haltung mit gerader Wirbelsäule. Ellbogen sind entspannt und locker angewinkelt neben Deinem Körper. Die Handflächen nach oben gerichtet. Halte die Handflächen leicht hohl, wie eine Schaufel und platziere sie ein paar Zentimeter über den Knien.

Bewegung: Bringe die Arme nach oben, hinter den Kopf zurück und strecke die Hände und Arme so weit wie möglich nach hinten über die Schultern. Stell Dir vor Du schöpfst Wasser und wirst es mit einer Bewegung der Handgelenke durch Deine Bogenlinie über Deine Schultern. Die Bewegung ist sanft und fließend. Du verschmilzt anmutig mit den Text und dem Rhythmus der Musik.

Musik & Mantra:  
Wahe Guru, Wahe Guru, Wahe Guru, Wahe Jio. 

Ich liebe die Aufnahme von Giani Ji. Mache bei jedem „ Wa-hay Guroo “ sowie beim „ Wa-hay Jeeo “ eine ganze Ausführung – „Schaufel“ hochheben, über die Schultern werfen und in die Ausgangsposition zurückkehren.

Augen: Geschlossen – Richte Deinen inneren Blick auf den Punkt zwischen Deine Augenbrauen

Zeit: 31 Minuten

Zum Abschluss: Atme zum Schluss ein und strecke Deine Hände so weit wie möglich nach hinten, die Hände direkt hinter Deinen Kopf. 10-15 Sekunden halten. Ausatmen. Insgesamt 3 Mal wiederholen. Entspannen.

Bemerkungen/Wirkungen: Diese Meditation ist für die Bogenlinie und um das darin angesammelte Karma zu klären.  Praktiziere diese Übung für 40 Tage und notiere Dir gerne täglich, was Du fühlst, was sich ändert. Deiner Fantasie sind während der Übung keine Grenzen gesetzt. Befrei Dich von allem, was Dir in den Sinn kommt. Was hat Dich traurig gemacht? Was belastet Dich? Woran denkst Du immerzu? Welche Worte, Blicke, Menschen haben Dich traurig gemacht? Welche Gewohnheit möchtest Du in Dankbarkeit gehen lassen? Bei der Meditation kannst Du gerne weit in die Vergangenheit zurück gehen. Leg alles in Deine Schale und werfe es „über Bord“. Erlebe Transformation, Leichtigkeit in dem Du Ballast neutralisierst und dem Leben mit Freude und Neutralität begegnest. „Evita Witt“

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Frauen, die gerade ihre Menstruation haben, sollen sich beim Yoga ein bisschen schonen.

Keine Übungen machen, bei denen Druck auf den Bauch entsteht (Feueratem, Kerze, die Beine heben usw.)

Wichtig: Beachte stets Deine eigenen Grenzen. Achte gut auf Dich.

 

S

Asana/Yoga Stellung. Butterfly Pose, Schustersitz, Winkelhaltung. Perfekte Dehnung von Hüften, Becken, Innenseite der Oberschenkel und Leisten.Schustersitz

Fördert die Gesundheit der Nieren, Blase, Gebärmutter. Die Durchblutung des Bauch- und Beckenraums wird intensiviert. Gut für die Eierstöcke bzw. bei den Männern die Prostata. Auch gut bei Rückenschmerzen. Super Übung für eine tiefe Atmung in den Bauchraum.

 

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U

Die besten Zeiten zum Üben sind der frühe Morgen, bevor der Tag so richtig anfängt, und der Abend, wenn er so ungefähr vorbei ist. Quasi zum Sonnenaufgang und zum Sonnenuntergang.