Chakra

Das Chakra-System ist ein Teil der Yoga-Tradition, die vor einigen Jahrtausenden in Indien entstanden ist. Indische Weise sahen die Chakren als Medium, wo universelle Energie, die alles erschaffende Kraft, auf jene Frequenzen reduziert wird, die der menschliche Körper nutzen kann. Eines der alten universellen Gesetze besagt, dass die Energie der Form vorausgeht – heute findet sich eine ähnliche Sicht in der Quantenphysik. So wie wir einen physischen Körper haben, den wir sehen und berühren können, so besitzen wir auch einen ” Energiekörper”, der für das Auge unsichtbar ist, aber die ganze feste Körperstruktur durchdringt. Die Chakren sind unsere energetische Lichtpause, die in der unsichtbaren Welt gebraucht wird, um in der physischen Welt den menschlichen Körper zu formen, zu heilen und im Gleichgewicht zu halten.

Der menschliche Körper weist sieben Hauptchakren auf.

Grundlagen

Ein Chakra ist eine Stelle im Körper, wo sich die Energie spiralförmig dreht, ähnlich einem wirbelnden Feuerwerk. Es wird oft als Blüte, etwa als Lotosblume, beschrieben. Wenn das Chakra geöffnet ist und seine Energie frei fliessen kann, sind die Blütenblätter offen. Ist das Chakra geschlossen, erschöpft oder blockiert, sind die Blütenblätter fest geschlossen. Die Blume wird oft als Visualisierungshilfe verwendet, um die Chakren zu öffnen und den Fluss der Leben spendenden Energie durch alle sieben Chakren zu erhalten.

(Chakren von Jeannie Harding)

Die einzelnen Chakras haben folgende Position:

1) Wurzelchakra – am Ende des Steißbeins, außen auf dem Damm
im Bereich zwischen Anus und vorderem Geschlechtsteil
2) Sakralchakra – im Unterleib, etwa eine Handbreit unterhalb
des Bauchnabels
3) Nabelchakra – am Bauchnabel (nach einigen Lehren auch am
Solarplexus)
4) Herzchakra – in der Mitte der Brust, unter dem Brustbein auf
Höhe des Herzens
5) Halschakra – am Kehlkopf
6) Stirnchakra – auf der Stirn im Bereich zwischen den
Augenbrauen
7) Scheitelchakra – oberhalb der Schädeldecke über der Mitte
des Kopfes.